Navigation überspringen
Bitte wählen
Veranstaltungskalender
Anmeldung
Kontakt & Impressum
Karte
Lesemodus
MSP.Info ... weil Main und Spessart klasse sind

Burgruine Schönrain / 97737 Gemünden



Auf einem Bergrücken gegenüber Neuendorf am Main erhebt sich die Ruine Schönrain, die eine bewegte Geschichte hinter sich hat. Die Ursprünge des ehemaligen Klosters liegen wohl in der Zeit der Karolinger, wie Mauerreste eines Portals in der Ruine bestätigen. Erzählungen nach wurde Schönrain von der Heiligen Lioba bereits um 750 n.Chr. gegründet und dort eine erste Kirche errichtet.

Im Laufe der Geschichte erlebte Schönrain häufige Besitzerwechsel, bei denen auch die Grafen von Rieneck, die ihr Herrschaftsgebiet im Spessart sichern und ausdehnen wollten, stets eine Rolle spielten. Im Bauernkrieg wurde Schönrain geplündert und gebrandschatzt.







Mit dem Aussterben des Rienecker Geschlechts im 16. Jahrhundert geht die Klosterburg schließlich an das Würzburger Hochstift. Die Gebäude waren fortan Sitz für die fürstbischöflichen Forstbediensteten und Jäger. Nach der Säkularisation ging Schönrain an das Königreich Bayern über, das die Gebäude schließlich bis 1818 als Wohnsitz des königlich-bayerischen Forstwartes nutzte.



Nach dessen Verlegung nach Massenbuch verfiel Schönrain nach und nach zur Ruine. Noch heute findet man Steine aus der Ruine in den umliegenden Dörfern wie Massenbuch, Wiesenfeld und Hofstetten, deren Bewohner sich mit Baumaterial aus Schönrain eingedeckt hatten.



Zur Ruine Schönrain führt nahe des ICE-Tunnels, der den Berg durchquert, ein gut ausgeschilderter Fußweg. Schönrain wird gerne von Einheimischen und Touristen besucht, die sich vom Bann der historischen Gemäuer und der Ruinenromantik einfangen lassen.


Zur Homepage der Ruine Schönrain



  OK  
Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung